Trinkwasserhygiene im Pflegeheim,
Schutz für Bewohner

Ältere Menschen und Bewohner mit chronischen Vorerkrankungen zählen zur Hauptrisikogruppe für eine Legionellose. Gleichzeitig stehen Zimmer nach einem Auszug oft wochenlang leer, und so trifft die längste Stagnation ausgerechnet auf die empfindlichsten Bewohner.

Warum im Pflegeheim besonders
Ältere Bewohnerin im Pflegeheim

Vulnerable Bewohner

Bei diesen Bewohnern verläuft eine Legionellose deutlich schwerer. Mehrere Faktoren erhöhen das Risiko eines schweren Verlaufs zugleich.

  • Höheres Alter
  • Diabetes
  • Chronische Lungenerkrankungen
  • Immunsuppression

Leerstand nach Auszug

Zimmer stehen nach einem Auszug oft wochenlang leer. Genau dort stagniert das Wasser am längsten, weil sie aus der Routine fallen.

Haftung des Betreibers

Die Verantwortung liegt bei der Einrichtung. Bei einer Erkrankung prüft das Gesundheitsamt, ob die Pflichten dokumentiert wurden.

Betreiberpflichten im Pflegeheim

Pflegeeinrichtungen geben Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit ab und betreiben in aller Regel Großanlagen mit Duschen. Damit greift die Untersuchungspflicht nach § 31 TrinkwV in vollem Umfang.

Wie oft die Legionellenprüfung Pflicht ist →

Warum Bewohner besonders gefährdet sind

Mit steigendem Alter, bei Diabetes, chronischen Lungenerkrankungen oder immunsuppressiver Therapie steigt das Risiko eines schweren Verlaufs deutlich. Eine Legionellose wird bei Bewohnern zudem häufig spät erkannt, weil die Symptome einer gewöhnlichen Lungenentzündung ähneln.

Symptome und Krankheitsverlauf →
Im Wohnbereich

Legionellenprophylaxe im Pflegeheim

Im Pflegeheim versteckt sich die Gefahr in kaum genutzten Duschen, vor allem in Zimmern, die nach einem Auszug leer stehen. Aqvior spült sie automatisch und dokumentiert jede Spülung, sodass die Legionellenprophylaxe im Hintergrund läuft, ohne Mehraufwand für das Pflegepersonal.

Betreuung im Wohnbereich des Pflegeheims
Betreuung im Wohnbereich
Bewohner und Pflegekräfte im Gemeinschaftsbereich
Gemeinsame Mahlzeiten
Bewohnerinnen bei der Bewegungsaktivierung
Aktivierung und Bewegung
Medikamentengabe im Pflegealltag
Medikamentengabe
So funktioniert's

Wie Aqvior in Ihrem Pflegeheim funktioniert

1

Erkennt

Erkennt leerstehende Bewohnerzimmer, ohne dass jemand daran denken oder ein Zimmer betreten muss.

2

Spült

Nach 72 Stunden spült sie selbsttätig. Sie versorgt sich per Turbine aus dem Wasserfluss, braucht keinen Stromanschluss und keine Badsanierung.

3

Dokumentiert

Jede Spülung landet mit Zeitstempel im Dashboard. Das entlastet die Haustechnik und macht die Einhaltung jederzeit belegbar.

Das Produkt im Überblick →
Häufige Fragen

Was Heimbetreiber oft fragen

Entscheidend ist nicht die Größe der Einrichtung, sondern die Anlage: eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung, Duschen mit Vernebelung und die Abgabe im Rahmen gewerblicher Tätigkeit. Treffen alle drei zu, besteht Untersuchungspflicht.

Ein Zimmer, das nach einem Auszug leer steht, muss weiterhin regelmäßig gespült werden. Das wird im Alltag am häufigsten übersehen, weil das Zimmer aus der täglichen Routine herausfällt.

Die Verantwortung liegt beim Betreiber der Trinkwasserinstallation, also der Einrichtung. Bei nachgewiesener Erkrankung prüft das Gesundheitsamt, ob die Betreiberpflichten eingehalten und dokumentiert wurden.

Nein. Die Montage erfolgt auf Putz am vorhandenen Duschanschluss und dauert unter einer Stunde. Es fällt kein Baulärm an und es werden keine Fliesen beschädigt.

Pilotprojekt

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