Trinkwasserhygiene im Krankenhaus,
Schutz für Patienten

In der Klinik trifft stagnierendes Wasser auf die empfindlichsten Menschen. Was im Hotel eine Frage der Nachweispflicht ist, ist hier ein Patientenrisiko. Nosokomiale Infektionen durch Legionellen und Pseudomonas gehen häufig auf die Trinkwasserinstallation zurück.

Warum in der Klinik besonders

Immunsupprimierte Patienten

Bei Vorerkrankungen verläuft eine Legionellose deutlich schwerer. Wo Wasser stagniert, trifft das höchste Risiko auf die empfindlichsten Menschen.

Pseudomonas & Biofilm

Pseudomonas besiedelt Duschköpfe und Schläuche und bildet Biofilme. Die Standard-Legionellenprüfung erfasst den Keim nicht.

Festes jährliches Prüfintervall

Als öffentliche Einrichtung gilt das jährliche Untersuchungsintervall nach TrinkwV; eine Verlängerung ist nicht zulässig. Zusätzlich gelten die KRINKO-Empfehlungen und eine strengere Dokumentation.

Klinikalltag

Trinkwasserhygiene im Klinikalltag

Im Krankenhaus ist Trinkwasserhygiene Teil der Patientensicherheit. Gerade selten genutzte Duschen sind der Ort, an dem sich Legionellen und Pseudomonas festsetzen. Aqvior spült sie automatisch und sichert die lückenlose Dokumentation jeder Spülung, prüffähig fürs Hygienemanagement.

Wasserprobe an einer Stationsarmatur im Krankenhaus
Wasserprobe an der Stationsarmatur
Ärztliche Visite auf der Station
Visite und Hygienekontrolle
OP-Bereich mit hohen Hygieneanforderungen
Sensible OP-Bereiche
Patiententransport zwischen Stationen
Patiententransport

Betreiberpflichten in der Klinik

Kliniken unterliegen der Trinkwasserverordnung mit einem jährlichen Untersuchungsintervall nach TrinkwV § 31, das nicht verlängert werden darf. Zusätzlich gelten die KRINKO-Empfehlungen mit strengerer Dokumentation.

Untersuchungsintervalle im Detail →

Pseudomonas und kritische Keime

Pseudomonas aeruginosa besiedelt Duschköpfe und Schläuche. Für immunsupprimierte Patienten ist der Keim gefährlich, und die Legionellenprüfung erfasst ihn nicht.

Pseudomonas im Trinkwasser →

Legionellen-Risiko für Patienten

Legionellen wachsen in stehendem Warmwasser und werden in der Dusche zu lungengängigem Aerosol. Eingeatmet können sie eine schwere Lungenentzündung auslösen.

Symptome und Krankheitsverlauf →
So funktioniert's

Wie Aqvior in Ihrer Klinik funktioniert

1

Erkennt

Erkennt selten genutzte Duschen, etwa in Isolierzimmern, Bereitschaftsräumen oder saisonal belegten Stationen.

2

Spült

Nach 72 Stunden spült sie selbsttätig. Sie versorgt sich per Turbine aus dem Wasserfluss, braucht keinen Stromanschluss und keine Badsanierung.

3

Dokumentiert

Jede Spülung landet mit Zeitstempel im Dashboard. Prüffähig und ohne Zusatzaufwand einhängbar in Ihr bestehendes Hygienemanagement.

Das Produkt im Überblick →
Häufige Fragen

Was Klinikbetreiber oft fragen

Für Einrichtungen mit erhöhtem Infektionsrisiko gilt in der Regel ein jährliches Untersuchungsintervall an einer repräsentativen Zahl von Entnahmestellen. Das zuständige Gesundheitsamt kann kürzere Intervalle anordnen.

Nein. Die Untersuchung nach § 31 TrinkwV zielt auf Legionella spec. Pseudomonas aeruginosa erfordert eine eigene Beprobung, die in Risikobereichen wie Intensivstationen und Transplantationseinheiten separat veranlasst wird.

Selten genutzte Entnahmestellen in Bereichen mit vulnerablen Patienten: Isolierzimmer, zeitweise geschlossene Stationen, Bereitschafts- und Personalduschen. Dort trifft die längste Stagnation auf das höchste Infektionsrisiko.

Die Armatur wird auf Putz montiert, ohne Stemmarbeiten und ohne Eingriff in die Leitungsführung. Ein Bad ist in unter einer Stunde umgerüstet, sodass die Nachrüstung stationsweise im laufenden Betrieb möglich ist.

Pilotprojekt

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